SIEGER! GEHIRN-TUNING IN 4 SCHRITTEN

Das Gedächtnis ist das Fundament unserer Persönlichkeit, Schatzmeister und Hüter aller Dinge unseres Lebens.

Es ist ein uraltes Erfolgsrezept der Evolution. Ein Filtern von Wichtigem. Nur was uns emotional berührt oder inhaltlich wichtig ist, überdauert die Zeit.

Ein kleiner Stolperstein ist das Alter. Ab 50 beginnt die Hirnsubstanz zu schrumpfen, doch ist erwiesen, dass sich im Hippocampus bis ins hohe Alter immer neue Nervenzellen bilden können, wenn das Gehirn gefordert wird. Der Hippocampus ist der Bereich, der für Fakten und das Lernen zuständig ist.

WISSEN IST MACHT – UND MIT 50 AUCH EINE FRAGE VON AUTORITÄT

Obwohl unser Gehirn nur etwa 2% unseres Körpergewichtes ausmacht, verbraucht es doch 25% der Gesamtenergie und des zugeführten Sauerstoffs!

Jeden Tag fließen 1.200 Liter Blut und 75 Liter reiner Sauerstoff durch unser Gehirn.

Die höchste Leistung erbringt das Gehirn zwischen 24 und 30 Jahren. Das betrifft:

  • rasche Auffassungsgabe
  • schnelles Kombinieren
  • kreative Lösungen

Was uns aber ein Leben lang erhalten bleibt:

  • die Anwendung von Erlerntem
  • unsere Erfahrung
  • unsere Bildung

KRISTALLKLARER DURCHBLICK IN TURBULENTEN ZEITEN

Die Max-Planck-Gesellschaft bestätigt uns:

DAS GEHIRN BLEIBT LEBENSLANG LERNFÄHIG!

Wir können neue Nervenzellen bilden.
Etwa 86 Milliarden Neuronen dirigieren unsere Entscheidungen rund um die Uhr.

86 Milliarden Nervenzellen stehen uns als Kläranlage für Informationen und Gedanken zur Verfügung. Wir können entscheiden, welches Rohmaterial, welche Eindrücke und Daten wir aufnehmen wollen, um unser Gehirn zu neuen Verbindungen und somit zu Wachstum zu stimulieren.

Die Fähigkeit des Gehirns, sich zu entwickeln, bleibt uns auch im Alter erhalten.

  • zwar schrumpft die Hirnsubstanz ganz allgemein, wenn wir älter werden, die Weitergabe der Signale zwischen Nervenzellen erfolgt zusehends langsamer und das Gehirn wird schlechter durchblutet
  • trotzdem bleibt das Gehirn lebenslang wandlungsfähig
  • können neue Nervenzellen entstehen
  • können sich neue Verknüpfungen zwischen Neuronen bilden
  • es können sich sogar manche Areale wieder vergrößern.
Mehr wissen, mehr können.
Durch aktives, herausforderndes Training lässt sich das Gehirn auch mit 50plus deutlich steigern.

In Deutschland leben zur Zeit doppelt so viele über 60-Jährige als unter 30-Jährige. Das Älterwerden liegt sozusagen im Trend. Weswegen uns auch viele Möglichkeiten geboten werden, unseren Wissensdurst, unseren Tatendrang zu stillen und uns damit nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig fit zu halten.

Wie man sich also noch vor 50 Jahren damit abgefunden hat, dass ein Gehirn mit 50 Jahren sich Daten und Fakten schlechter merken kann, Zusammenhänge nicht mehr so schnell erfasst werden und Mühe hat, neues Wissen abzuspeichern, schöpfen wir heute in dieser Hinsicht aus vielfältigen Möglichkeiten.

Wie genau? Na ganz einfach! Durch:

  • lustiges Gehirntraining
  • euphorischen Sport
  • leckere Ernährung
  • fröhliche Umgebung
  • optional: ganz erstaunliche Intelligenzpillen

DIESE 4 FAKTOREN PUSHEN DEINE GEHIRNLEISTUNG

1. GEHIRN – TRAINING MAL ANDERS

Puzzlen für den Flow.
Puzzlen sorgt für den perfekten Flow in unserem Gehirn. Konzentration und Entspannung.

Fakt ist, wer sein Gehirn mit Logikrätseln und Zahlenspielen beschäftigt, kann den natürlichen Abbau seiner kognitiven Leistungen verzögern.Das Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel. Wichtig dabei ist: regelmäßiges Training!

Noch effektiver als Rätsel und Sudoku, bei denen sich das Gehirn Methoden antrainiert, um dieses spezielle Problem zu lösen, sind unkonventionelle, spontane und immer neue Erfahrungen und Herausforderungen.

Hier einige einfache und wirkungsvolle Vorschläge:

  • den Horizont erweitern mit Dokumentationen und tagesschau
  • eine für dich absolut untypische Fachzeitschrift ( Angeln, Motorsport…)
  • schreibe mit links
  • lies ein Buch über Kopf
  • Tanzen!!!
  • eine neue Sprache oder ein Musikinstrument, Singen
  • befrage Freunde über ihren Beruf bzw. deren Branche
  • Reisen fordert uns in Echtzeit
  • wenn Denksportaufgaben, dann unterschiedliche Rätsel
  • ein Museumsbesuch
  • Puzzlen
  • Radio hören
  • ein aktives soziales Leben

Übrigens: Wenn deine Gedanken beim Rätseln abschweifen, dann nutzt dein Arbeitsgedächtnis freie Kapazitäten = Rätsel zu leicht 😉

Die Freude am Denken, die Menschen zum Wissen motiviert, so vermuten Forscher, verschafft uns eine sogenannte kognitive Reserve.

2. SPORT IST DEIN GEHIRN-BOOSTER

Laufen für mehr Sauerstoff im Gehirn

Ein wissenschaftlich erprobtes Wundermittel für langfristige Gedächtnishöchstleistungen ist Bewegung. Laufen, Radfahren, Tanzen…

25% des zugeführten Sauerstoffes gehen direkt ins Gehirn.

Nur Atmen ist natürlich okay. Das Gehirn bleibt am Leben.

Wir wollen aber mehr. Wir wollen Profis werden oder bleiben. Blitzgescheit, eloquent und abenteuerlustig. Wir wollen Gehirntuning vom Feinsten, etwas Besonderes sein und Aufsehen erregen. Und wir wollen den bestmöglichen Sauerstoff.

Dazu sind wir bereit, alle Resourcen zu nutzen, die uns zur Verfügung stehen. Energiereiche Atmung.

Wir können uns Gehirnzellen erlaufen. Und neue Vernetzungen.

Unser Gehirn bekommt beim Joggen 30% mehr Sauerstoff, da zählt jeder Schritt. Wichtig dabei, kein Stress. Die dabei ausgeschütteten Hormone würden die neu gebildeten Zellen umgehend wieder absterben lassen.

Waldluft = Gehirntuning
Waldlauf: 99 % weniger Staubteilchen und eine durch ätherische Öle angereicherte Luft regenerieren die Lungen.

Beim Ausdauersport, wie Laufen oder Fahrradfahren, ist der beste Ort der Wald. Die Lungen stampfen, das Herz pumpt, wir sind aufnahmefähig wie sonst nie. Jetzt ist gute Qualität Trumph! Den Sauerstoff, den wir jetzt verstärkt einatmen und im ganzen Körper verteilen, entscheidet auch über die Qualität unserer Gesundheit.

Viele Studien bestätigten den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und verbesserter geistiger Funktion, Konzentrationsfähigkeit, sowie Nervenzellwachstum und Regeneration. In einigen Studien reichten sogar 90 Minuten Spaziergang pro Woche aus, um eine messbare Verbesserung zu erzielen.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass sich im Gehirn durch sportliche Aktivität mehr Verknüpfungen zwischen einzelnen Neuronen ausbilden.

BIS ZU 200% MEHR NEU GEBILDETE HIRNZELLEN

Neue Studien zeigen jetzt, dass sportliche Betätigung auch im erwachsenen Gehirn neue Zellen entstehen lässt, wodurch sich das Langzeitgedächtnis und damit die Fähigkeit zu lernen und zu erinnern verbessert.

Forscher berichten über eine Verdoppelung der Anzahl neu gebildeter Gehirnzellen. Das untermauern Studien an Senioren, nach denen sportliches Training den Hippocampus wachsen lässt und das Gedächtnis verbessert.

Für das Wachstum neuer Nervenzellen sind vermutlich Stoffe verantwortlich, die Muskeln bei Bewegung ins Blut ausschütten, von wo sie ins Gehirn gelangen.

Bei einer EEG-Messung während eines Dauerlaufs wurde festgestellt, dass sich die Stärke der Beta-Wellen im Gehirn vom Bereich der kognitiven und emotionalen Prozesse in die Region für Bewegung und Muskulatur verschiebt. Dieser Zustand ist unser persönlicher Flow und einer Meditation ebenbürtig.

Unter „Flow“ verstehen Psychologen das wohlige Aufgehen in einer Tätigkeit, eine Art energiegeladenen Schaffensrausch, der einen genau auf dem schmalen Grat zwischen Unter– und Überforderung entlangführt.

Nach dem Sport ist das Gehirn besonders leistungsfähig!

Eine schwedische Studie über 44 Jahre von 1968 bis 2012 bestätigt: Sehr fitte Menschen haben ein um 90% geringeres Demenzrisiko. Bekommen sie die Krankheit doch, dann erst sehr spät ( in dieser Studie über 90).

  • Joggen, Walken
  • Fahrrad fahren
  • Schwimmen
  • auch Kraftsport aktiviert die Durchblutung

SPORT MACHT SCHLAU!

3. ERNÄHRUNG – FUNDAMENT DEINES GENIES

Haferflocken sind das perfekte Frühstück für unser Gehirn.

Unser Gehirn lebt von Wasser + Zucker + Sauerstoff, nach Dr. U. Strunz.

Unser Denkorgan verbraucht im Schnitt etwa 516 Kilokalorien am Tag, bei höherer Beanspruchung, wie Prüfungen, sogar doppelt so viel.

3,3 Milliarden Glucosemoleküle. Pro Minute. Pro Neuron. Und davon haben wir 86 Milliarden.

Beste Lieferanten für Glucose sind Kartoffeln, Vollkornprodukte und Haferflocken. Diese komplexen Kohlenhydrate werden vom Körper nach und nach zerlegt und geben dabei konstant Energie ab. Das ist wichtig, da unser Gehirn die Energie nicht speichern kann. Und es braucht viel Energie, doppelt so viel, wie unser Herz! Auf diese Weise sorgen wir für eine gleichbleibende Leistungsfähigkeit.

Das Gehirn braucht bis zu 3 Liter Wasser um zu funktionieren.
Bis zu 3 Liter stilles Wasser am Tag unterstützen alle Stoffwechselvorgänge im Körper.

Viel trinken! 2-3 Liter Wasser oder Tee am Tag. Die zugeführte Flüssigkeit sorgt dafür, dass Kopf und Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden und gut durchblutet sind. So umgehen wir Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall.

UNSERE DENKFABRIK (VER)-BRAUCHT ENERGIE!

Viele Studien bringen klar Nahrungsmittelergänzungen wie z.B. OPC und Omega-3-Fettsäuren in Verbindung mit einer gesunden Hirnleistung. Dies kann im Alter von 50 Jahren plus minus sehr nützlich sein, weil wir jetzt in der Zeit der mannigfaltigen Veränderungen stehen, der Abbau wird gleich in verschiedenen Bereichen spürbar und Vorsorge ist jetzt viel einfacher, als spätere Schadensbehebung.

Außer der Omega-3-Fettsäure DHA, die nachweisbar die Denkleistung und Lernfähigkeit unterstützt und Kurkuma, das die Gedächtnisleistung erhöht und für die Neubildung von Gehirnzellen steht, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer natürlicher Essenzen und Kräuter, die alle zu einem entspannten und glücklichen zweiten Teil unseres Lebens beitragen können.

4. UMWELT – SPAß MUSS SEIN

Glücklich Lachen

Ein Berliner Forscherteam fand heraus, dass die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin in Zusammenhang steht mit Hirnleistung und Intelligenz. mta/artikel/nimmt-umwelt-einfluss-auf-die-gene-im-gehirn.

Stress und Depressionen dagegen lösen oxidativen Stress im Gehirn aus. Freie Radikale tummeln sich gerne dort, wo der Sauerstoffverbrauch am höchsten ist und in unserem Gehirn wird am meisten Sauerstoff verbraucht.

Ergo: — weniger Stress, +++ mehr Glücksgefühle

Laute Musik, Dauerbeschallung, Straßenlärm… wenn die Geräuschkulisse zu hoch ist, mangelt es uns mittlerweile an Konzentrationsvermögen, wir sind zerstreut, fokussieren uns schlechter auf eine Sache.

Auch dauerhafte Schwierigkeiten mit dem Gehör belasten unser Kurzzeitgedächtnis.

Interessant: In einer Studie an Mäusen mit unterbrochenem Schlaf-Wach-Rhythmus hatten diese eine besseres Langzeitgedächtnis und waren geistig fitter. Allerdings hielten sie auch öfter ein Schläfchen, um zu regenerieren.

Warnung: Auf lange Sicht schädlich, da verhaltensauffällig, ängstlich und nervös.

Tipp: eine spontane Party, ein Wochenendtrip ins Blaue…

++Routine unterbrechen++

Nur gut, dass wir mit unseren 50+ auch alles etwas gelassener sehen, sonst könnte man jetzt direkt hysterisch werden. 😉

Freundinnen
Denkt an eure sozialen Kontake 🙂

Soweit zu den essentiellen Vorraussetzungen für den funktionierenden Verstand. Es gibt aber noch das Feintuning, die geheimen Essenzen der Natur. Damit schlagen wir auch der Zeit ein Schnippchen und gehen mit vollem Potential in die nächsten 50 Jahre! 😉

Auf ins nächste Wochenende und berichtet in einem Kommentar, was bringt euch in den Flow?

Quellen: das gehirn.info, max planck institut

ab50.de

Comments

  1. Teresita says:

    I think you have noted some very interesting points , thankyou for the post. Teresita

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